EINLEITUNG von Eva
Bis jetzt hat jedes der Bücher, die ich geschrieben habe, von mir einen ganz speziellen Tribut gefordert, als würde ich eine Gottheit ins Leben rufen, die ich erst kennenlernen und
besänftigen muss. Während ich an diesem Buch arbeitete, kamen verdrängte Erinnerungen sowohl aus diesem Leben wie auch aus uralten Zeiten in mein Bewusstsein. Etwas wollte ans Licht
gebracht werden, und ich konnte mich diesem Etwas nur hingeben. Bei jedem Buch, das ich schrieb, durfte ich tiefe innere Prozesse durchlaufen, die mich in ihrer Intensität verwunderten.
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Letztlich ergeht es mir beim Schreiben eines Buches wie einem Bildhauer, einer Musikerin oder Maler. Das fertige Stück oder die Skulptur ist anfangs nicht im bearbeiteten Gegenstand zu
erkennen. Es ist ein schöpferischer Prozess, der, wenn du dich darauf einlässt, genau das ins Leben ruft, mit dem das Werk dem großen Ganzen am besten dient. Und das hält jede Menge
Überraschungen für dich bereit. ...
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EINLEITUNG von Eva
Bis jetzt hat jedes der Bücher, die ich geschrieben habe, von mir einen ganz speziellen Tribut gefordert, als würde ich eine Gottheit ins Leben rufen, die ich erst kennenlernen und
besänftigen muss. Während ich an diesem Buch arbeitete, kamen verdrängte Erinnerungen sowohl aus diesem Leben wie auch aus uralten Zeiten in mein Bewusstsein. Etwas wollte ans Licht
gebracht werden, und ich konnte mich diesem Etwas nur hingeben. Bei jedem Buch, das ich schrieb, durfte ich tiefe innere Prozesse durchlaufen, die mich in ihrer Intensität verwunderten.
Mein erstes Buch, das ich von 2005 bis 2007 über meine Öffnung in die geistige Welt verfasste, löste so tiefe Transformationen aus, dass ich wochenlang immer wieder darniederlag. Mein
Körper durchlief eine umfassende Reinigung, die mich buchstäblich zusammenbrechen ließ. Gleiches geschah mit den anderen Büchern auf der seelischen Ebene. Wenn ich mich auf das Thema
fokussiere, wird mir gezeigt, was für ein Schritt in mir getan werden muss, damit ich in der Lage bin, das, worüber ich schreibe, im Ganzen zu erfassen. Und dies bedeutet, all meine
Schattenseiten und verdrängten Ängste mit diesen Themen aufzudecken und ans Licht zu bringen. Letztlich ergeht es mir beim Schreiben eines Buches wie einem Bildhauer, einer Musikerin oder
Maler. Das fertige Stück oder die Skulptur ist anfangs nicht im bearbeiteten Gegenstand zu erkennen. Es ist ein schöpferischer Prozess, der, wenn du dich darauf einlässt, genau das ins
Leben ruft, mit dem das Werk dem großen Ganzen am besten dient. Und das hält jede Menge Überraschungen für dich bereit.
LILITH ZEIGT SICH
Bestimmt kennst du den Spruch: „Willst du Gott zum Lachen bringen, dann erzähl ihm deine Pläne!“ Dieses Buch war gedacht als eine Ergänzung und Erweiterung für die ersten beiden Bücher,
die ich zusammen mit Christopher Amrhein schrieb, der als Musiker und Schwingungsheiler mit mir seit 2010 forscht und wirkt. Lilith hätte darin nur ein kleines Kapitel gebührt. Doch die
Rechnung hatte ich ohne sie gemacht. Sie rief mich unermüdlich und wurde dabei immer vehementer. Nur bin ich mit meiner eigenwilligen Widdersonne grundsätzlich ein etwas trotziges Wesen,
das sich ungern etwas sagen lässt und gerne eigene Entscheidungen trifft. Meist neige ich dazu, mich zunächst eindeutigen Impulsen zu verschließen und so weiterzumachen, wie ICH es will.
Oft werde ich dann mehr oder weniger sanft darauf hingewiesen, dass mein Ego-Weg gerade nicht der richtige ist, doch gelegentlich genügt das nicht, und ich brauche einen noch
eindeutigeren Hinweis und manchmal auch einen Tritt in den Allerwertesten…
WENN LILITH RUFT
Abrupt wache ich an einem warmen Neumondmorgen im Mai auf und höre, wie eine summende und tiefe weibliche Stimme ruft: „Gib dir Raum, nimm dir Ruhe und eine Auszeit, denn ich habe etwas
zu sagen.“ Ein vibrierender Klang begleitet diese Worte, der mir von weit her vertraut ist. Bilder steigen in mir hoch von wildwuchernder, üppiger Natur. Ich kann den Waldboden, feuchtes
Moos und trockene Blätter riechen. Erinnerungen an dunkle Höhlen und tanzende Frauenkreise begleiten diese klaren Bilder. Ich spüre eine tiefe Verbundenheit mit Mutter Erde und vernehme
zarte Rufe aus einer anderen Dimension. Spuren vergangener Zeiten verweben sich mit auferstehender Zukunft. Räume hinter dem Offensichtlichen öffnen sich. Lichter, die mich erkennen,
eilen herbei und tanzen um mich. Staunend sitze ich nachts im Bett und schaue den Bildern in meinem Inneren zu. In den letzten Wochen meldete sich diese sanfte und doch so klare Stimme
unablässig in ruhigen Momenten oder kurz vor dem Einschlafen. Doch wie wir alle es kennen, gibt es immer so viel anderes zu tun. Alles scheint so viel wichtiger, als den inneren Stimmen
zu lauschen. Die offensichtliche äußere Realität fordert vehement Aufmerksamkeit, die inneren versteckten Räume bleiben unentdeckt. Seit Wochen habe ich vor, das Kapitel über Lilith zu
schreiben. Ihr Ruf ist unmissverständlich, aber in meinem geschäftigen Dasein kann sie nicht wirklich zu mir durchdringen. Je drängender die Stimmen werden, umso mehr Ausreden habe ich,
warum es jetzt gerade nicht geht. Bestimmt kennst du das: Es gibt so viel Ablenkung, Dinge die zu erledigen sind, Menschen, die Kontakt suchen oder Hilfe brauchen. Alles scheint so viel
wichtiger als die Heimkehr in dein inneres Sein. Ich spüre eindeutig, dass ich heruntergeschaltet werden soll. Doch will ich es nicht wahrhaben, obwohl mich das Sehnen nach Raum und Zeit
für mich selbst bereits körperlich schmerzt. Meine Kraft und Freude, im Außen zu agieren, hat die letzten Tage rapide abgenommen. Dennoch bin ich, typisch Widder, im Widerstand. Wann ich
meine handlungsfähige Energie zum Erliegen bringe, bestimme ich schon selbst! Dabei spüre ich, dass ich momentan verkehrt unterwegs bin. Doch gleich kam mein Enkelkind zum Homeschooling
vorbei. Es gibt noch so viele E-Mails zu beantworten, aufzuräumen, zu kochen und einiges zu organisieren.
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Doris (Dienstag, 30 Dezember 2025 11:23)
Noch nie hat mich ein Buch so berührt wie dieses.
Aus tiefstem Herzen DANKE!!!
Anke (Sonntag, 28 Mai 2023 21:54)
Die Alchimistin und der Seher. Da wüsste ich gern mehr zu!
Jone (Freitag, 27 Januar 2023 04:37)
Die Alchemistin, was möchte mir das sagen?
Ursula (Mittwoch, 18 Januar 2023 18:09)
die Schöpferin
Kirsten Soennecken (Dienstag, 20 Dezember 2022 15:27)
Die Magierin. Irgendwie war mir das als Kind schon klar. Aber meine Versuche zu verwirklichen was ich wusste dass es möglich ist, scheiterten. �
Anna (Donnerstag, 05 August 2021 13:09)
Das ist unglaublich. Ich bin Befreierin. Auf meinem Heilungsweg habe ich Ahnentraumata bis ins 11. Jhd zurück aufgelöst.
Eva (Mittwoch, 30 Juni 2021 14:48)
ich bin Visionärin! Oh ja! :-) Bin gespannt auf das Buch.
Herzlichst, Eva